Hafsa, Muslimin
Hafsa wuchs in Deutschland mit vielen verschiedenen Kulturen auf, wurde aber musli­misch erzogen. Ihr Vater ist Ägypter, ihre Mutter Deutsche. Den Bezug zu ihrer Heimat in Ägypten wie auch den muslimischen Glauben möchte die alleinerziehende Mutter an ihre beiden Kinder weitergeben. Das fünf­malige beten am Tag gehört für die Erzieherin wie selbstverständlich zum Alltag.
„Egal welche Entscheidungen 
ich im Leben treffe, der Glaube 
ist immer ein Teil davon.“

Kai, katholischer Pfarrer
Schon als Kind ging Kai regelmäßig in die Kirche und entwickelte einen tiefen Glauben, obwohl er durch sein Elternhaus nicht selbstverständlich mit dem christlichen Glauben aufgewachsen ist. Nach einer Unterbrechung seines Theologiestudiums, das zuerst auf Lehramt ausgelegt war, studierte er Jura und arbeitete auch kurz in diesem Bereich, bevor er sich endgültig für die Weiterführung des Priesterseminar entschied.
„Der Glaube ist für 
mich der große Schatz 
meines Lebens.“

Juliana, Adventistin
Im Alltag lebt Juliana ihren Glauben aktiv aus, zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern. Vor dem Essen wird gemeinsam gebet, sowie abends vor dem Schlafengehen. Oft wird auch gemeinsam gesungen oder in der Bibel gelesen. Der angehenden Erzieherin mit brasilianischen Wurzeln ist es sehr wichtig, den Glauben an ihre Kinder weiterzugeben
„Wir genießen das 
Leben das Gott uns 
geschenkt hat.“
Marie, glaubt an des Gesetz der Resonanz
Marie glaubt an die Natur, wie es die Native Americans tun, an das Gesetz der Resonanz und dass alles aus Energie besteht, jedes Tier, jeder Baum, jeder Mensch. Energien, die Schwingungen abgeben und die sich gegen­seitig beein­flussen. Positive Energie zieht positive Energie an, negative Energie Negative. Ihre Meditation ist es, sich auf dem Stand Up Paddle Board treiben zu lassen und währenddessen der Musik 
der Native Americans zu lauschen.

„Wenn wir positiv durchs Leben 
gehen, dann kommen auch 
die positiven Dinge 
zu uns zurück.“

Christina, Christin
Christina kommt aus einem katholischen Elternhaus. So ist ihr Glaube christlich geprägt, hat sich aber mit der Zeit verändert. Mittlerweile ist sie aus der Kirche ausgetreten, besucht aber ökumenische Gottesdienste, „wenn der Priester eine Spiritualität ausstrahlt.“ Jeden Abend betet sie „Vater Mutter Unser“. Gott ist für sie weder männlich noch weiblich. „Gott ist in der Natur, im Lebendigen. Im Grunde in jedem Menschen. Gott ist Du und Ich.“ Gebet be­deutet für Christina auch Meditation.
„Ich empfinde die Nähe zu Gott 
mal mehr, mal weniger stark. 
Ganz besonders stark in 
und nach einer Meditation.“

weitere Arbeiten

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